Blog zum Pfarrhausumbau

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In diesem Blog stellen wir in losen Abständen, Berichte und Informationen zum Pfarrhausumbau ein. Dies, damit Sie sich ein Bild über die Bautätigkeiten machen können.

Die Baukommission und die Kirchenvorsteherschaft wünscht Ihnen nun viel Spass bem lesen der Berichte.

 

Wenn Sie die Fotos in einer grösseren Ansicht sehen wollen, so klicken Sie einfach auf das entsprechende Foto.

 

Neue Steigleitungen Heizung

Wie bereits in einem früheren Beitrag erwähnt, waren diverse Räume im Haus, bisher unbeheizt. Damit diese später bewohnbar sind, werden nun auch diese mit Radiatoren ausgestattet. Dafür benötigt es auch die entsprechenden Zuleitungen.

Hier ist schön zu sehen, wie die Verteilungsleitungen zu den einzelnen Steigzonen erstellt worden sind.

Zuleitung Radiator Wo die Leitungsführung etwas verwinkleter wird, wird auf flexible Heizungsrohre zurückgegriffen, wie bei dieser Zuleitung zum Badheizkörper in der Wohnung 2. Obergeschoss.
Diese Montageart wird jedoch nur dort verwendet, wo die Heizungsleitungen in einem Montageraum der Wandkonstruktion eingebaut sind. Diese Leitungen werden später nicht mehr sichtbar sein.
Vorbereitungen für einen Heizungsverteiler

Diese flexieblen Heizungsrohre, werden im Fachjargon auch als Metallverbundrohre bezeichnet. Dies, da das Rohr aus mehreren Schichten bestehen. Von aussen könnte man fast meinen, dass es sich um ein Kunststoffrohr handelt. Jedoch ist im innern auch eine Schicht aus Aluminium vorhanden.

Da bei dieser Rohrkonstruktion mit speziellen Kupplungen gearbeitet werden muss, ist es oft empfehlenswert einen kleinen Verteiler zu erstellen und die enzelnen Radiatoren mit je einer eigenen Zuleitung, sternförmig zu erschliessen.
Auf dem Foto ist zu erkennen, wie ein solcher Verteiler zwar noch nicht eingebaut ist, jedoch sich bereits in Vorbereitung befindet.

Elektrorohre werden verlegt

Nicht nur an der Heizung wird gearbeitet. Auch bei den Elektroinstallationen muss so einiges getan werden. Aktuell werden die "Kabelschutzrohre" zu den einzelnen Steckdosen und Lichtschalter verlegt, wie hier im Besprechungszimmer des Pfarramts.

Leider musste dafür die bestehende Holzvertäfelung geöffnet werden. Dieser Schlitz wird jedoch danach wieder fachgerecht verschlossen.

Elektrorohre in der Installationsebene der Wandkonstruktion

Dort wo die Installationsebene in der Wand noch frei zugänglich ist, müssen natürlich keine Wandschlitze erstellt werden.

In dieser Wandkonstruktion werden nicht nur Rohre für Licht und Steckdosen eingebaut. Die Wohnung und die Büroräumlichkeiten müssen auch den heutigen Anforderungen genügen. So werden auch Rohre für das Computernetzwerk für die Büroräumlichkeiten verlegt. Auch Telefon, Multimedia (wie z.B. Fernsehen, usw.) müssen berücksichtigt werden.

So werden sicherlich mehr Rohre und später auch Kabel eingebaut, wie dies früher der Fall war. Die Installationen in diesem Bereich entsprechen somit den Anforderungen, wie sie an einen modernen Neubau gestellt werden.

 

Ständermontage im Treppenhaus Im Treppenhaus werden ebenfalls Holzständer gestellt, um später die notwendige Wandverkleidung an zu bringen. Durch diese Ständerbauart entsteht ein Installationsraum, welcher für die Elektrozuleitungen zu Steckdosen und Lichtschalter genutzt werden kann.
Dies hat den Vorteil, dass die Stromleitungen in der Wand "versteckt" werden können und somit die Elektrorohre nicht wie bei alten Häusern oftmals zu sehen, sichtbar montiert werden müssen.
Neuordnung der Elektrozuleitungen Da die Elektroinstallationen generell erneuert werden müssen, soll nach Möglichkeit auch in den anderen Räumen die Elektroinstallationen unter den Wandverkleidungen verschwinden.
Auf diesem Foto ist gut zu erkennen, wo die bisherigen Elektrokabel in Rohren, sichtbar, an den Wänden entlang gezogen waren. Ebenfalls sind bereits die Bohrungen in der Holzvertäfelung zu sehen, wo die neuen Steckdosen in die Wand eingelassen werden.
Wasseranschlusse sind erstellt worden In der künftigen Küche zur Wohnung, wurden nebst den Ablaufrohren, auch die Wasseranschlüsse erstellt. Hier wird einst das Abwaschbecken und die Geschirrspülmaschiene angeschlossen sein.
Unterputzspülkasten WC Pfarramt Das Pfarramt und Sekretariat bekommt auf dem Zwischenboden im Treppenhaus eine eigene Toilette. Der entsprechende "Unterputzspülkasten ist bereits montiert worden.
Dieser wird später in der Wandkonstruktion eingebaut sein, welche noch erstellt wird. Sichtbar sind dann nur noch die Bedienelemente, die sogenannten "Drücker", zum Spülen.
Neue Heizungsverteilleitungen Auch bei den Heizungsinstallationen muss einiges neu installiert werden. Dies, da diverse Räume bisher unbeheizt waren, nun mit der neuen Wohnung jedoch auch beheizt werden müssen.
Dafür werden in den Installationsräumen der Wandkonstruktion auch Heizungsleitungen eingebaut, wie hier im Dachgeschoss, neben dem neuen Badezummer. Die senkrechte Leitung führt noch eine Etage höher, in die Dachkammer. Auch dort waren bisher keine Heizkörper montiert.
Wie bei den Elektroinstallationen erwähnt, wird später auch von diesen Rohrleitungen nichts mehr zu sehen sein.
Sichtbare Montage Da wir ein bestehendes Haus umbauen, können natürlich nicht in allen Räumen die Installationen in einer Wandverkleidung versteckt werden. Dies da natürlich einige Wandverkleidungen bereits bestehend sind.
So haben wir hier ein Beispiel eines neuen Heizkörperanschlusses, welcher bereits erstellt worden ist. Der Heizungsinstallateur wurde dabei angewiesen die Montage mit den gleichen Materialien und im gleichen Stiel zu erstellen, wie in den Räumen, wo die Radiatorenzuleitungen bestehend sind.
Mit dieser Massnahme soll der Charakter des Hauses bestehen bleiben.

 

2. Dämmlage wird angebracht Beim Innenausbau werden nicht nur die Wände im Treppenhaus isoliert, wie das Foto nebenan mit deiner 2. Dämmlage glauben machen will. So beginnen nun auch die Rohinstallationen der Haustechnick, wie die sanitären Installationen, Heizung und auch die elektrischen Installationen.
Installation der Abläufe

So werden nun die Abläufe für WC, Dusche, Badewanne, Waschtisch, etc. erstellt. Diese werden so eingebaut, dass später keine Rohrleitungen mehr sichtbar sind.

Auf den Foto ist das künftige Badezimmer im Dachgeschoss zu sehen.

Das Dach wird ebenfalls gedämmt Adas Dach und die "Dachkammer" werden ebenfalls gedämmt. dieser Teil des Hauses war früher unbeheizt. Neu wird hier ein beheizter Wohnraum entstehen.
In den BadezimmIm Dachgeschoss werden neu Dachfenster eingebaut Das Dach wird jedoch nicht nur gedämmt. So werden im 2. Obergeschoss, für das Badezimmer und die Dusche, jeweils ein Dachfenster eingebaut. So werden diese beiden Räume, später auch etwas Tageslicht erhalten.

 

neue Türöffnungen sind erstellt Mit den Zimmerarbeiten hat nun auch der Innenausbau in der Künftigen Wohnung, im 2. Obergeschoss und im Dachgeschoss begonnen. Bereits sind für die neuen Räumlichkeiten die Durchbrüche für die Zimmertüren erstellt worden, wie zum Beispiel die künftige Türe in die Vorratskammer und Abstellraum. Links daneben ist der bisherige Türrahmen, welcher später der Eingang in die Küche sein wird.
Wände werden in Holzständerbauweise erstellt

Nun muss ich nicht mehr nur von neuen "Löchern" und "Abbrüchen" berichten, sondern darf auch von neu erstellten Holzständern erzählen, welche für die neuen Wände eingebaut werden.

Erkennt bereits jemand das künftige Badezimmer im 2. Obergeschoss? Keine Angst, bis am Schluss der Umbauten wird sich der Raum noch gründlich verändern. Was jetzt entweder das Wissen um die Baupläne, oder viel Vorstellungsvermögen erfordert, wird später für jeden erkennbar sein.

Zwischen den Holzriegeln wird isoliert

Auch die Aussenwände bekommen eine Isolation. Dabei werden, wie hier zwischen den Holzriegeln, Dämmplatten eingepasst. Damit wird künftig auch Energie eingespart, welche insbesondere mit dem Heizen im Winter verbraucht wird.

Dabei muss erwähnt werden, dass in Zimmern, in denen ein gestämmter Täfer vorhanden ist, dieser nicht abgebrochen wird und somit die dortigen Aussenwände nicht zusätzlich isoliert werden.

Auch im Treppenhaus werden die Wände isoliert

Natürlich wird auch das Treppenhaus isoliert, damit später das Raumklima für die Nutzer der Räumlichkeiten auch angenehm sein wird. Wo nötig, muss auch die Bodenkonstruktion ersetzt werden, wie hier auf dem Foto.

Gezeigt wird der erneuerte Zwischenboden vom 1. in das 2. Stockwerk.

 

Überraschung in der Garagendecke

Durchgerostete Armierung

Da für die Wohnung, über der Garage und der dortigen Terrasse, ein Balkon erstellt werden soll, muss die Betondecke der Garage, auf ihre Statik überprüft werden. Dies, da diese Decke, künftig auch die Balkonkonstruktion tragen muss. Bereits bei den ersten Sondierungen musste nun festgestellt werden, dass einige Armierungen der bestehenden Garagendecke durchgerostet sind. Dies ist eine Überraschung, welche natürlich zusätzliche Massnahmen erfordert.
Um die Statik und die weiteren Massnahmen zu prüfen, ist nun die gesamte Dämmung an der Decke abgekratzt worden, damit der gesamte Umfang sichtbar wird.

Auf Grund der nun sichtbar gewordenen Schäden an der Betonkonstruktion, muss nun durch einen Statiker, das weitere Vorgehen beurteilt werden und die vorgefundenen Schäden ebenfalls saniert werden.

 

Der bestehende Parkett wurde abgedeckt Trotzdem sollen im Gebäude die arbeiten weiter gehen. So werden nun die bestehenden Parkettböden abgedeckt, damit diesen während der Sanierungs- und Umbauphase nicht beschädigt werden. Der Parkett soll auch künftig im Haus verbleiben und letztendlich in Stand gestellt werden.